Hilfe bei Lebererkrankungen

Klinik für Gastroenterologie behandelt Patienten mit Erkrankungen des Organs

 

„Die Leber als zentrales Stoffwechselorgan übertrifft hinsichtlich der Vielfalt ihrer Stoffwechselreaktionen alle anderen Organe des Körpers“, sagt
Dr. Wolfgang Angeli, „leider ist sie aber auch sehr anfällig für Erkrankungen.“ Fast täglich führt der Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Klinikum Kempten dazu spezielle Sprechstunden durch. Zunehmend behandelt die Abteilung auch mehr Patienten mit Leberbeschwerden. Zu häufigen Erkrankungen des Organs gehören Viruserkrankungen wie Hepatitis B oder C, verstärkte Fetteinlagerungen und Eisenstoffwechselstörungen. Daneben  treten auch Autoimmunerkrankungen mit Leberbeteiligung auf.

Abklärung durch den Hausarzt
„Immer mehr Menschen sind von einer Lebererkrankung betroffen, ohne es zu wissen, denn die Patienten haben keine Schmerzen“, so der Spezialist. Erst viel später könne es zu einem Druck im rechten Oberbauch oder zu einer allgemeinen Verschlechterung des Befindens kommen. Glücklicherweise handle es sich bei der Leber um ein ausgesprochen regenerationsfähiges Organ. Nicht immer seien Genussgifte wie Alkohol oder Medikamente als Ursache einer Lebererkrankung erkennbar. Meist überweist der Hausarzt Patienten bei auffälligen Leberwerten in die Lebersprechstunde, um eine Diagnose zu erstellen.
Patienten mit Hepatitis B oder C behandeln die Klinikärzte mit einer antiviralen Therapie.
 Dr. Angeli: „Beide Erkrankungen sind häufig therapiebedürftig, um Spätfolgen wie eine Zirrhose oder eine daraus entstehende Tumorerkrankung zu vermeiden.“ Eine Hepatitis C könne meist innerhalb von acht bis zwölf Wochen mit einer Tablettentherapie bei nahezu allen Betroffenen ausgeheilt werden.

In Zusammenarbeit mit dem  Institut für Pathologie am Klinikum werden jährlich auch bis zu 80 Leberpunktionen durchgeführt. Dabei wird festgestellt, welche Erkrankung vorliegt bzw. auch, ob es sich um ein Krebsgeschehen handelt. Für diesen Fall gibt es das zertifizierte Viszeralonkologische Zentrum unter Leitung von Prof. Dr. Peter Büchler. Dort legen die Fachärzte aus Chirurgie, Onkologie, Pathologie und Strahlentherapie gemeinsam das weitere Vorgehen für die optimale Behandlung des Patienten fest.

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