Hilfe aus dem „Sternenhimmel

Spendenübergabe im GZI: Verein fördert soziale Projekte

 

25 Paten-Großeltern kümmern sich derzeit im Landkreis um Kinder von neu zugezogenen Familien. Vermittelt werden sie von der Freiwilligen-Agentur Oberallgäu mit Sitz in Sonthofen. Die Paten lesen den Kindern vor, gehen mit ihnen spazieren oder auf den Spielplatz. Und dann ist es schnell passiert: Ein Kind stürzt, schlägt sich das Knie auf oder verstaucht sich den Arm. Da sind Erste-Hilfe-Kenntnisse sehr hilfreich. Um das Wissen um die schnelle Ersthilfe wieder aufzufrischen, bietet die Freiwilligen-Agentur den Paten-Opas und -Omas entsprechende Kurse an. Diese Kurse werden jetzt mit einem Betrag von 1.200 Euro gefördert. Die Summe stellt der Verein „Sternenhimmel“, eine Initiative der Dietmannsrieder Unternehmensgruppe „Lattemann & Geiger“, zur Verfügung.
Der Verein sammelt jedes Jahr für karitative und soziale Projekte in der Region Allgäu/Schwaben. Vier Einrichtungen aus dem Oberallgäu erhielten jetzt eine Finanzspritze in Höhe von insgesamt 4.000 Euro im Bereich „Gesundheit und Vorsorge“. Die Schecks überreichte Judith Lill vom „Sternenhimmel“-Vorstand im Gesundheitszentrum Immenstadt (GZI). Michael Osberghaus, Geschäftsführer des Klinikverbundes Kempten-Oberallgäu und Mitglied im Beirat vom „Sternenhimmel“, hatte die Vertreter der Organisationen eingeladen.
Der Wunsch, einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren, kam aus den Reihen der Paten-Großeltern, berichtet Tina Hartmann von der Freiwilligen-Agentur. Bei vielen stamme das Erste-Hilfe-Wissen noch aus der Zeit vor der Führerscheinprüfung. Direkt nach der Geldübergabe fand bereits der erste dreistündige Kurs statt, an dem rund 14 Paten teilnahmen. Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes erklärten auch anhand von Säug-lings- und Kinderpuppen die richtigen Hilfstechniken. Im Herbst ist ein zweiter Kurs geplant, so Hartmann.
1.000 Euro erhält der Verein „Lebenslang“. Seit 10 Jahren engagiert sich die gebürtige Immenstädterin und Vereinsgründerin Sarah Knobloch für die Aufklärungsarbeit in Sachen sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Mit einem neuen Konzept möchte der Verein nun das Interesse von jungen Leuten wecken: Dabei wird mit einem „Virtual-Reality-Brillen-Parcours” modernste Informationstechnologie eingesetzt – etwa bei einem Projekt für die achte bis zehnte Klasse am Gymnasium Immenstadt.
Christian Prokop von der BRK-Wasserwacht Immenstadt freute sich ebenfalls über eine Spende von 1.000 Euro. Das Geld soll für die Nachwuchsförderung eingesetzt werden. 800 Euro gingen an den Caritasverband Kempten-Oberallgäu in Kooperation mit der Diakonie für die Bahnhofsmission in Kempten. Die Bahnhofsmission unterstützt Reisende in schwierigen Situationen, vermittelt u.a. an Beratungseinrichtungen und Fachdienste oder bietet einen Aufenthalt in den Räumen der Einrichtung und eine kleine Erfrischung an.
Insgesamt wird der „Sternenhimmel“ in diesem Jahr 42.500 Euro ausschütten. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2008 konnten so bereits rund 300 Spendenempfänger mit über 250.000 Euro gefördert werden, betonte Judith Lill vom Vorstand.

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