Chefarztwechsel im Schmerzzentrum Ottobeuren: Dr. med. Sandra Hamerich übernimmt Leitung

Die Schmerztagesklinik und Schmerzambulanz an der Klinik Ottobeuren stehen vor einem Generationenwechsel in der ärztlichen Leitung. Der Aufsichtsrat des Klinikverbunds Allgäu hat Dr. med. Sandra Hamerich zur Chefärztin der Schmerztagesklinik und Schmerzambulanz bestellt. Zum 1. Juli 2026 übernimmt sie die alleinige Leitung der Einrichtung.

Mit dem Wechsel endet eine langjährige Ära: Chefarzt Martin Wiedemann hat die Klinik bereits im Frühjahr in den Ruhestand verlassen. Sein Chefarztkollege Dr. Horst Hartje wird zum 30. Juni 2026 in den Ruhestand treten. Mit der Bestellung von Dr. Hamerich ist die ärztliche Nachfolge frühzeitig geregelt. Die erfahrene Schmerzmedizinerin gehört bereits seit 2022 zum Team des Schmerzzentrums Ottobeuren und gewährleistet damit einen nahtlosen Übergang sowie Kontinuität in der medizinischen Versorgung.

„Mit Frau Dr. Hamerich konnten wir eine fachlich hochqualifizierte und zugleich intern bestens vernetzte Nachfolgerin für die Leitung unserer Schmerztagesklinik gewinnen“, betont Marie Demuth, Geschäftsführerin im Klinikverbund Allgäu. „Sie kennt die Strukturen, die Mitarbeitenden und die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten sehr genau. Damit sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortführung und Weiterentwicklung des Angebots gegeben.“

Dr. Hamerich absolvierte nach ihrer Approbation im Jahr 2005 und ihrer Promotion im Jahr 2006 die Facharztausbildung für Neurologie. Nach Facharzttätigkeiten am Klinikum Heidenheim und am Bundeswehrkrankenhaus Ulm wechselte sie 2020 als Oberärztin an die Schmerztagesklinik Illertissen. Seit 2022 ist sie als Oberärztin in der Schmerzambulanz des Schmerzzentrums Ottobeuren tätig. Sie verfügt über die Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin.

Als Fachärztin für Neurologie bringt Dr. Hamerich eine besondere Expertise in die Schmerzmedizin ein. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt insbesondere in der Behandlung von Kopfschmerzen, Nervenschmerzen und Gesichtsschmerzen. „Die neurologische Perspektive ist in der Schmerzmedizin eine wertvolle Ergänzung und ermöglicht eine besonders differenzierte Diagnostik und Therapie bestimmter Schmerzformen“, erklärt Dr. Hamerich.

Für die Zukunft möchte die neue Chefärztin insbesondere die ambulanten Angebote der Klinik Ottobeuren weiter ausbauen und zusätzliche Versorgungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten schaffen. Gleichzeitig setzt sie auf Kontinuität: „Die Schmerztagesklinik Ottobeuren steht für eine qualitativ hochwertige und interdisziplinäre Schmerztherapie. Diese erfolgreiche Arbeit möchte ich gemeinsam mit dem Team fortführen und zugleich gezielt weiterentwickeln.“

Das Schmerzzentrum an der Klinik Ottobeuren zählt zu den etablierten Einrichtungen für die Behandlung chronischer Schmerzen in der Region. Das multiprofessionelle Team begleitet Patientinnen und Patienten mit modernen, individuell abgestimmten Therapiekonzepten auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität.

Frau Dr. med. Sandra Hamerich wird ab 01.07.2026 neue Chefärztin des Schmerzzentrums Ottobeuren Bildrechte: Klinikverbund Allgäu Fotografin: Katrin Rohde von Rohde-Fotografie Kaufbeuren

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